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I.M.nail ist die englische Kurzform für Intramedullary Nail (dt: Marknagel) und bezeichnet ein medizinisches Produkt, welches in Form eines Metallnagels zur Behandlung und Fixierung von Knochenfrakturen in das Innere des Knochens, die Markhöhle, eingesetzt wird.

Kurzum: Metal up your bones!
Und genau das ist, was die Musik des Koblenzer Ensembles I.M.nail definiert. Eine alternative Form des Metal, welche die Zuhörer in ihrem Innersten trifft und morschen Rückgrätern Haltung verleiht.
Und es ist immer an der Zeit, das Kreuz gerade zu machen.

Das brandneue Album “Hyena Sunrise“ ist die musikalische Erstimplantation von I.M.nail, die als geglückt bezeichnet werden kann.
2012/2013 wurde in mehreren Operationsschritten das Erstlingswerk gänzlich in Eigenregie im eigenen Tonstudio aufgenommen und produziert.
Im Juni 2013 wurde “Hyena Sunrise“ schließlich unter dem eigens gegründeten Indie-Label “Bladebeat Records“ veröffentlicht.

In einem modernen aber zugleich auch puristischen Soundgewand präsentieren sich die sechs Songs, welche sowohl den Puls der Zeit als auch die Wurzeln des Genres in sich tragen. Dabei erzählt jeder Song seine eigene Geschichte, wobei das Quartett stets den Fokus darauf richtet, dass das Lyrische und das Musikalische eine atmosphärische Einheit bilden.

Stilistisch sind I.M.nail wohl schwer nur einer Kategorie zuzuordnen. Hier wurden im Laufe der Lebensjahre Brücken zwischen den musikalischen Welten geschlagen und daraus resultierend weist jeder I.M.nail Song seinen eigenen Charakter und seine eigene Seele auf. Jeder Song ist eine Alternative zum anderen, obwohl das Werk im Gesamten, trotz seines Facettenreichtums und Einflusses aus unterschiedlichen Stilrichtungen, dennoch stets die individuelle Handschrift der Band erkennen lässt.

Alternative Metal im Kern seiner Bedeutung;
die Absage an Schubladendenken und begrenzte musikalische Horizonte. Textlich befasst man sich auf “Hyena Sunrise“ mit menschlichen und aus dem Leben entstehenden Makeln in all ihrer primitiven Härte und brachialen Gewalt. Auch hier wird bewusst darauf verzichtet, sich an genretypischen Vorgaben zu orientieren,
denn Metal sollte stets von Widerspruchsgeist gezeichnet sein.

Entsprechend ist “Hyena Sunrise“ nicht nett, sondern in erster Linie ehrlich. Ein puristischer Schlag ins Gesicht, ein hässliches Spiegelbild der Realität und wenn man sich darauf einlässt,
eine intensive Exkursion zu einem reineren Gewissen.

The Hyena Sun is rising… make shure you don ́t get burned!